Auftaktveranstaltung
Offizielle Eröffnung des Aktions-Wochenendes durch den Vorstand von Fortis Colonia e.V. mit Grußworten von Frau Bürgermeisterin Elfi Scho-Anwerpes in Vertretung des Oberbürgermeisters Jürgen Roters sowie Einführung von Dombaumeisterin Prof. Dr. Barbara Schock-Werner.
Infostand, Ausstellung und Vorträge an beiden Tagen zum Thema „Das römische Köln“ u.a.
Entlang der Römermauer - St. Georg - St. Aposteln - St. Klara
Beginnend mit der Besichtigung von St. Georg, führt der Weg über die recht umfangreich erhaltenen Teile der Römermauer an den Bächen und im Griechenmarktviertel zu St. Mauritius (Innenbesichtigung). Weiter entlang der Römermauer zur nordwestlichen Ecke des römischen Köln mit dem Römerturm.
Römische Stadtmauer unter dem Dom
Einführender Vortrag. Besichtigung der Befunde in den Domfundamenten. Reste des Straßensystems auf der Stadtseite, des Entwässerungsdurchlasses und der zwei Abwassersammler.
Römische Zivilbauten
Zwei Abschnitte der Mauer mit Türmen sowie innen anschließenden Bauten in zwei Straßengevierten. Entwicklung und Veränderung von Zivilbauten in römischer Zeit. Geschichte der Ausgrabungen, spätere Nutzung und heutiges Geländerelief.
Römische Stadtumwehrung
Ein Spaziergang entlang der Nordseite der römischen Stadtumwehrung, unter besonderer Berücksichtigung von Wandel von Gestaltung und Funktionen bis heute an ausgewählten Befunden.
Hafenstraße Hafentor
Geschichte der Entdeckung der in der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts nach Christus angelegten und gepflasterten Hafenstraße am heutigen Römisch-Germanischen Museum und neue Daten der Ausgrabung des Hafentors im Zuge des U-Bahnbaues.
Fortis Colonia 2000 Jahre befestigtes Köln
In einem Lichtbildervortrag werden die Entstehungsgeschichte und Gestaltung der römischen, mittelalterlichen und preußischen Befestigungen sowie deren Schleifungen und Umnutzungen dargestellt.
„Divitia - Deutz“
Ausstellung im Römisch-Germanischen Museum - vom 18. März bis 24. Juli 2011 - der jüngsten Grabungsfunde vom Deutzer Rheinufer sowie eines Modells des Deutzer Kastells und der Konstantinbrücke. Weitere ältere Deutzer Ausstellungsgegenstände sind in der ständigen Ausstellung gekennzeichnet.
Sanierung - Erforschung der Baugeschichte Hahnentor
Von 2006-2007 wurde die Hahnentorburg umfassend saniert. Dabei erfahren Sie die Geschichte und Nutzung des Hahnentors sowie die Diskussion über seinen Abbruch im 19. Jahrhundert. Die Führung beginnt mit der Erläuterung des Außenmauerwerks und wird im Innern fortgesetzt.
Geschichte und Gestalt des Prinzen-Garde-Turms
Der so genannte Prinzen-Garde-Turm gehört zu den wichtigen und imposanten Überresten der großen staufischen Stadtmauer Kölns. 1980 kaufte ihn die Prinzen-Garde. Der Turm wurde fachgerecht restauriert und später aufgestockt.
Zur mittelalterlichen Stadtmauer in diesem Bereich gehört das Ulredenkmal, dessen Original aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts stammte. Es gilt als das älteste mittelalterliche Geschichtsdenkmal Deutschlands. Das Ulredenkmal erinnert an einen Überfall 1268, bei dem der verräterische Schuhmacher Havenit Truppen für den Erzbischof Engelbert in die Stadt schmuggelte.
"Das alte Köln"
1880 wurde die alte Stadtmauer, die Kölner über Jahrhunderte schütze, geschleift. Mit seinen Bildern läßt der Maler Siegfried Glos die alte Stadtmauer wieder aufleben. Durch seine lebhafte Erklärung der Bilder wird Geschichte lebendig. Nach diesem Vortrag werden Sie Köln garantiert mit anderen Augen sehen.
www.das-alte-koeln.de
Geschichte und Gestalt des Sachsenturms
Der Sachsenturm ist einer der mittelalterlichen Stadtmauertürmen, die mit der mittelalterlichen von 1180 - 1260 errichteten Stadtmauer entstanden. Er bildet den südlichen Abschluss des entlang des Sachsenrings erhaltenen bedeutenden Mauerrests. Die Kölner Funken Artillerie von 1870 e. V. erwarb und sanierte 1969 den Turm.
Waffentraining der Ritter von der Tafelrunde
Die renommierte Kölner Gruppe in mittelalterlicher Aufmachung wird ihre Übungen in mittelalterlichen Kampfspielen in unterschiedlichen Zeitabständen durchführen.
Am Sonntag werden die Ritter durch den Besuch anderer verwandter Vereine verstärkt.
Geschichte und Gestalt der Ulrepforte
Die Ulrepforte wurde 1245 urkundlich erstmals erwähnt, später wurde sie zu einer Windmühle ausgebaut und Ende des 19. Jhs. auf der Kaponniere eine Gaststätte errichtet. Nach der Teilzerstörung der Ulrepforte im Zweiten Weltkrieg bauten die Roten Funken die Ulrepforte ab 1955 wieder auf.
Klöster zu Kasernen: Militär als Denkmalschützer wider Willen
Die zwei Jahrzehnte französischer Herrschaft ab 1794 verursachten durch die Säkularisation auch einen tiefen Einschnitt in die städtebaulichen Strukturen Kölns. Wenn trotzdem an zwei Stellen noch mittelalterliche Klosterbezirke zu erahnen sind, ist dies Folge der militärischen Folgenutzungen.
Führungen Fort X “Prinz Wilhelm von Preußen”
Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Festung Köln e. V (AFK) in Verbindung mit Fortis Colonia e. V.
Das 1819-1825 erbaute Fort X gehörte zu den ersten detachierten Forts Kölns. 1919 - 1921 ließ der damalige Gartendirektor Encke auf dem Wall den heute noch vorhandenen Rosengarten anlegen.
Die Geschichte des Festungswerkes wird im Rahmen von Vorträgen an verschiedenen Stationen innerhalb des Forts anschaulich vermittelt. Ebenso sind die ansonsten verschlossenen unterirdischen Festungswerke zugänglich.
Grundrisspläne mit Eintragung dieser Standorte hängen vor Ort aus oder können über www.ag-festung-köln.de heruntergeladen werden.
Ausstellung historischer Handfeuerwaffen im Fort X
Die Ausstellung von historischen Handfeuerwaffen unter Leitung von Gregor Wensing wird von dem Kuratorium zur Förderung historischer Waffensammlungen e. V. und der Patronensammlervereinigung e. V. organisiert.
Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Festung Köln e. V (AFK) in Verbindung mit Fortis Colonia e. V.
Preußische Soldaten im Bunten Rock im Fort X
Besondere Attraktionen: Personen in historischer preußischer Uniform. Diese preußischen Soldaten im „Bunten Rock“ der u. a. Kölner Regimenter gehören dem Offizierverein der Deutschen Armeekorps 1914 e. V. an.
Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Festung Köln e. V (AFK) in Verbindung mit Fortis Colonia e. V.
Führung Rosengarten von Fort X
Im Rahmen eines Spaziergangs durch den Rosengarten von Fort X wird die Anlage dieser märchenhaften „Oase der Ruhe“ erklärt, die seit 1920 das Fort schmückt.
Markstand um 1910 im Fort X
Zudem befindet sich im Innenhof ein preußischer Bauernmarkt. Angeboten werden Kommisbrot nach originalem Rezept, Landjäger, Militärmarmelade und andere typische Lebensmittel aus dem damaligen Cöln.
Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Festung Köln e. V (AFK) in Verbindung mit Fortis Colonia e. V.
Wanderung von Fort III bis Zwischenwerk IIIb
Nördlich des Fort IV sind noch überraschend viele Spuren der damaligen Bauten und des militärischen Sperrgebiets im Gelände zu erkennen: Unscheinbare Betonruinen und markante Merkmale in der Landschaft weisen den Weg.
Führung Fort IV / Gefechtsstand der Kölner Luftabwehr
Da die Luftwaffe durch das Kölner Luftschiffer Batallion 3 (bis 1914) und die Luftabwehr im 2. Weltkrieg in diesem Fort vertreten war, nehmen Luftfahrtinteressierte dies zum Anlass, dort zum ersten Mal eine Ausstellung zur Geschichte der Luftfahrt im Rheinland zu präsentieren.
Während einer Führung durch die noch erhaltene Kehlkaserne des Forts werden die Gestaltung und Funktionen der verschiedenen Räumlichkeiten erläutert. Im Rahmen dieser Führung wird der Gefechtsstand der Kölner Luftabwehr aus dem Zweiten Weltkrieg in Wort und Bild vorgeführt. Dabei wird der Gefechtsstand der Kölner Luftabwehr durch die historischen Fotos des ehemaligen Kommandeurs der Kölner Luftabwehr Oberst Cohrs zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Führung endet in der Ausstellung zur Geschichte der Luftfahrt im Rheinland. Die Ausstellung befindet sich im rechten Untergeschoss.
Luftfahrtausstellungen
Luftfahrtausstellungen durch verschiedene Fachleute der Rheinischen Luftfahrt mit den Themenfeldern:
- Die Geschichte der Kölner Luftfahrt u. a. mit dem Reichsluftschiffhafen Köln Bickendorf und der Fliegerstation Butzweilerhof.
- „Der Riese von Poll“ - ein geheimer Flugzeuggigant aus Poll
- „Made in Kölle“ - Clouth und die Luftfahrt
- „Flugverbot“ geheime Luftbilder der Festung Cöln
- „Das Schicksal des Luftschiffs LZ 37“
- Günter Plüschow - der Flieger von Tsingtau
„Edelweißpiraten“ eine Ausstellung des NS-Dokumentationszentrums
Erst 2005 wurden die „Edelweißpiraten“ als Angehörige des politischen Widerstandes gegen den NS-Staat anerkannt und im April 2011 mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Die Geschichte und die Mitglieder dieser nach Freiheit strebenden Jugendgruppe in der NS-Zeit wird in einer Ausstellung des NS-Dokumentationszentrums präsentiert.
Erzählungen des Kölner Luftfahrtpioniers Hanno Fischer
Bereits 1953 begann Hanno Fischer als erster mit dem Bau von Flugzeugen in Westhoven. Die Luftfahrtausstellung nimmt Herr Fischer zum Anlass aus seinem interessanten Fliegerleben zu erzählen.
Preussischer Bauernmarkt mit Kaffee und Kuchen.
Im Fort besteht die Möglichkeit an einem interessanten Ort Kaffee zu trinken.
Grüngestaltung um Zwischenwerk Va
1875 - 1877 erbautes Zwischenwerk Va. Geschichte der Freiluga (Frei-, Luft- und Gartenschule). Probleme der Beibehaltung der ursprünglichen Anlage von 1924/25 bzw. der Erweiterung von 1927/28 in Bezug auf die aktuellen Nutzungsansprüche.
Sanierungskonzept Zwischenwerk Va
Angaben zu Geschichte und Bau des 1875-1877 errichteten Zwischenwerks Va. Maßnahmen zur Trockenlegung: Schadensaufnahme: Erkennen und Erfassen der Schäden. Ermittlung der Schadensursache. Nutzeransprüche. Rücksprache mit der Denkmalpflege. Sanierungsplan: Darstellung und Einsatzmöglichkeiten von Trockenlegungsverfahren.
Gestaltung eines „grünen Forts“ und des Äußeren Grüngürtels
Die Umgestaltung und Umnutzung von Fort IV 1923 und 1927 weist die typische, aber auch optisch besonders reizvolle Charakteristik der „grünen Forts“ auf. Gang durch den Felsengarten zur Grünanlage auf dem zugeschütteten Teil des Forts, weiter über die Brücke des Decksteiner Weihers zum Aussichtspunkt.
Das grüne Fort X (rechtsrheinisch)
Im Zwickel zwischen Nohlenweg und Frankfurter Straße sind beeindruckende bauliche Reste des einstigen Außenwerks Forts X vorhanden. Im Gelände um das Fort zeichnen sich die Strukturen des gesamten ursprünglichen Festungswerkes noch ab.
Das rechtsrheinische Fort X
Die gesamte Anlage des geschleiften Fort X wurde 1923 in ein sogenanntes grünes Fort umgewandelt. Während der Führung wird außer der Geschichte des Forts auch ein Einblick in einzelne Räume gegeben.
Führung durch die Kasernenstadt Riehl
Von den einstigen Artilleriekasernen Barbarakaserne und Fischerkaserne führt der Weg in das Senioren- und Behindertenzentrum Riehl, einer in der Bausubstanz im Wesentlichen erhaltenen ehemaligen Kasernenstadt die durch unterschiedlichen Truppengattungen während der Kaiserzeit belegt war. Ende der Führung nahe der Haltestelle „ An der Schanz“, von wo aus mit der KVB leicht das Fort X erreicht werden kann.
